Neben der Hype um das Hans Jorda-Buch gibt es wunderbare Momente um meinen Erstling, „Er wollte doch nur die Welt sehen“. Diesen Leserbrief bekam ich vergangene Woche:
Liebe Frau Lehky,
eigentlich war ich nur für drei A3-Kopien in der Buchhandlung Gross-Enzersdorf (gemeint ist die Buchhandlung Alexowsky, Anm.). Während ich auf meine Kopien wartete, fiel mir ein Buch ins Auge, dessen Titel mich sofort faszinierte. Mein Opa war in russischer Gefangenschaft und verhungerte dort leider. Das Thema hat mich deshalb sehr berührt. Ich entschied mich spontan, das Buch zu kaufen, zusammen mit den drei Kopien.
Heute, nach drei Tagen intensive Lesens, möchte ich Ihnen mitteilen, dass ich das Buch mit großer Freude und Dank gelesen habe. Es hat mich tief berührt. Ja, genau so ist das Leben! So ist es!
Mit herzlichen Grüßen,
Max Nemec, 1220 Wien
Selbstredend habe ich Herrn Nemec gefragt, ob ich seine nette Nachricht veröffentlichen darf. Er hat sich sehr darüber gefreut, so wie ich mich über seine Worte. In „Er wollte doch nur die Welt sehen“ geht es um den Krieg, um ein altes Trauma und wie es eine Generation später aufgelöst wurde. Was wir so an Rucksäcken mitschleppen, die gar nicht uns gehören, ist auch Thema meiner Lesungen („Lehky liest“). Wenn euch Buch oder Lesung interessieren, wendet euch bitte an mich: andrea.lehky@live.at
