Ich bin Journalistin und Buchautorin mit Management-Vergangenheit. Was ich nach der WU Wien nicht alles erlebt habe! Den Untergang der unsinkbaren Kodak… ich verdanke ihr einige großartige Weggefährten und ein breites Marketingwissen. Von FMCG bis Investitionsgüter, von Dienstleistungen für Profis oder für die breite Masse – alles schon gemacht. 

Als es mir so um 1999 seltsam vorkam, dass rund um mich alle Digitalkameras kauften, Kodak aber unbeirrt auf gelbe Filmschachteln setzte, sprang ich ab. In die Personalberatung, wo ich als Marketingchefin den Aufstieg von Manpower Österreich mitgestalten durfte. Tolle Zeit, doch irgendwann wurde der Ruf des Journalismus zu laut. Ich wollte schreiben, nichts als schreiben. Es war um 2009, eine Zeit, als Verlage scharenweise Redakteure auf die Straße setzten, weil das alte Print-Geschäftsmodell nicht mehr funktionierte.

Genau da wollte ich Journalistin werden. Ich ging noch einmal auf die Uni – diesmal auf die Donau-Universität Krems -, studierte Qualitätsjournalismus (auf die „Qualität“ lege ich Wert), freelancte, was das Zeug hielt, und wurde 2011 gleich nach dem Abschluss von der Tageszeitung „Die Presse“ engagiert. Ein Traum. Ich war selig. Elf Jahre lang.

Weil es mir an der Donau-Uni so gut gefiel, bekam ich dort zwei Vorlesungen: eine über journalistisches Schreiben und eine über Selbstständigkeit in Journalismus und PR. Daneben habe ich – auch in der „Presse“ – unzählige Mentees und Praktikanten in die Praxis eingeführt – ab Herbst 2026 auch auf der FHWien. Ich liebe das, die Jungen sind so cool!

Von April bis Oktober 2022 war ich in Kanada. Ein Lebenstraum: Da gab es eine große Familiengeschichte aufzuarbeiten und ein Buch darüber zu schreiben (mehr dazu unten), alte Freunde wiederzufinden, dieses zum Niederknien schöne Land von Ost nach West zu durchqueren und – natürlich – auch von Kanada aus für meine wunderbaren Wiener Magazine zu schreiben.

Nach meiner Rückkehr taten sich neue Welten auf. Mit dem ersten Buch kam der Auftrag fürs zweite (eine Biografie), mit dem zweiten der fürs dritte (ein Fachbuch). An dem arbeite ich gerade.

Bis heute schreibe ich für meine Lieblingsmagazine, namentlich den „Gewinn“ und die inzwischen 17 Fachmedien des Wirtschaftsverlags. Das ÖAMTC Auto Touring stillt mein Fernweh, wenn es mich für Reisereportagen in die Welt schickt. Und bald darf ich einen ersten Text für das tollste Management-Magazin Österreichs schreiben… lasst euch überraschen. Die meisten Artikel findet ihr unter „Veröffentlichungen aus Österreich“.

Wenn ihr mit mir Kontakt aufnehmen wollt: andrea.lehky@live.at.

Mailt mich auch an, wenn euch mein erstes Buch interessiert, „Er wollte doch nur die Welt sehen“. Wie gesagt, der Inhalt ist persönlich: Zu Beginn des Zweiten Weltkriegs wird Charly, ein junger Wiener, der deutschen U-Boot-Flotte zugeteilt. Zwei Jahre später wird sein Boot von einem britischen Trawler versenkt, die Mannschaft gefangen genommen und nach Kanada deportiert. Nun könnte man meinen, etwas Besseres hätte Charly nicht passieren können. Die Chancen, in einem U-Boot den Krieg zu überleben, waren minimal. Die Kanadier behandelten ihre Gefangenen vergleichsweise gut. Dennoch: Bei seiner Heimkehr war Charly ein anderer. Warum wurde er, wie er war? 80 Jahre später folgte ich den Spuren meines Vaters quer durch Kanada. Um herauszufinden: Der Feind waren nicht die Kanadier.

In meinem Zweitling geht es um das Vermächtnis und die Lebens- und Managementweisheiten des Personalberaters Hand Jorda. So heißt auch das Buch: „Hans Jorda: Was Ihnen noch niemand über Headhunting, Management & Karriere gesagt hat. Und über Motorräder“. Ungeschönt rechnet der Zweirad-Afficionado mit seiner Branche ab, outet Tricks, schönen Schein und beinharte Konkurrenz. Ebenso offenherzig nennt den Preis seiner Karriere. Entscheidet selbst, ob ihr ihn zahlen würdet. Bestellen könnt ihr dieses Buch hier.

Wenn ihr von Grafik und Design beider Bücher genauso hingerissen seid wie ich – die Künstlerin heißt Inge Vorraber.

Und das bin ich, vor Stolz platzend, als mein Erstling gerade frisch aus der Druckerei kam… 🙂

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